Kommunalpolitik
Die Gestaltung der Ortsmitte von Langenbrücken ist ein wichtiges Projekt für die Gemeinde.
Bei diesem Projekt ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen und ihre Meinung einzubinden.
Deshalb hat sich die SPD-Fraktion mit den Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger, welche diese bereit bei der Bürgerinformation am 20.Juli vorgebracht haben, intensiv auseinandergesetzt und möchte zu den wesentlichen Punkten Stellung nehmen.
„Eine Mitte – Bitte“. Mit diesem 2011 gefundenen Motto begann Bürgermeister Huge am vergangenen Montag die Bürgerinformation zum Thema Ortskernsanierung Langenbrücken. Kurz, aber informativ wurde den anwesenden Interessierten der momentane Stand der Planung gezeigt und welche Schritte nun zu Beginn in Angriff genommen werden.
Die Planung sieht
vor, dass die neue Mitte mit Springbrunnen, offenen Flächen und Sitztreppen zum Kurpark hin auf dem Vorplatz der Sparkasse entsteht. Der Kurpark öffnet sich zum Sparkassenvorplatz, über den geplanten Parkplatz bis hinter die Kraichgauhelle. Hinter der Sparkasse entstehen ca. 10 neue öffentliche Stellplätze und ein adäquater, barrierefreier Zugang zum Kurpark. Auf der anderen Seite der Hauptstraße wird über den Parkplatz ein ebenfalls barrierefreier Zugang zur Kirche geschaffen. Die Überquerung der B3 soll durch eine neue Ampel auf Höhe des St. Josef Kindergarten vereinfacht und entschärft werden. Durch diese Planung wird ein barrierefreier Weg vom Kurpark zur Kirche und zur Kraichgauhalle und umgekehrt, geschaffen.
Bei der Beratung über die Vergabe von Gerüstbauarbeiten zur Generalsanierung der Realschule hat die SPD-Fraktion angeregt, wenn schon ein Gerüst gestellt werden muss, könnte man auch gleich die Installation einer Fotovoltaik Anlage auf dem Dach der Realschule überlegen.
Diese Anregung fiel beim anwesenden Architekten und der Gemeindeverwaltung auf offene Ohren.
Die Verwaltung will, zusammen mit dem Architekten prüfen, ob dies zeitlich noch machbar ist.
Durch die Zusammenlegung beider Maßnahmen könnten deutlich Kosten gespart werden, was die Rentabilität der PV-Anlage weiter verbessern würde.
Wir hoffen auf ein positives Ergebnis der Untersuchung. Wäre dies doch ein weiterer Baustein zur CO2-neutralen Gemeinde Bad Schönborn und zur Energiewende in der Bundesrepublik.
HS