Kommunalpolitik
Erfreulich viele Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung von Herrn Bürgermeister Huge zur Diskussion mit den Studenten der TU Darmstadt zum Thema Ortskernsanierung Langenbrücken.
Hierbei konnten die Anwesenden Fragen zu den ausgestellten Entwürfen der Studenten stellen, eigene Gedanken einbringen und mit den anwesenden Studentinnen und dem Projektbetreuer, Herrn Fischer diskutieren.
„Der Gemeinderat beschließt an beiden Grundschulen der Gemeinde die Schulsozialarbeit mit einem Stellenanteil von jeweils 0,5 Stellen einzuführen. Im Rahmen dieses Stellenumfangs stehen die Stelleninhaber dann auch für Beratungen und Netzwerkarbeit mit der Realschule und der Michael - Ende - Werkrealschule zur Verfügung.“
Das beschloss der Gemeinderat auf seiner Sitzung am 24.06,112 einstimmig.
Dies stellt einen weiteren Erfolg der kontinuierlichen und konsequenten Arbeit der SPD- Gemeinderatsfraktion dar.
Die SPD- Fraktion hat schon seit langem auf die Einstellung eines Schul- Sozialarbeiters gedrängt. Aber erst die Einführung einer Co- Finanzierung durch die neue Grün-Rote Landesregierung nahm den Gegnern ihre Argumente.
Nachdem sich zwischenzeitlich auch alle Rektoren der Bad Schönborner Schulen für die Notwendigkeit ausgesprochen hatten, war nun nach jahrelangen, vergeblichen Diskussionen die Zeit reif zur Einführung von Schulsozialarbeit in der Gemeinde.
Grundsätzlich befürwortet die SPD- Gemeinderatsfraktion einen Waldkindergarten als wertvolle pädagogische Ergänzung zu unseren bestehenden Kindergärten.
Wir erkennt aber an, dass es bei vielen Gemeinderäten offensichtlich noch einige ungeklärte Fragen zum Betrieb und der Finanzierung eines Waldkindergartens gibt.
Nur, bevor wir einen solchen Antrag ablehnen, sollten wir uns mehr Informationen über diese Einrichtung einholen.
Die SPD Fraktion hat deshalb vorgeschlagen, die Ablehnung des Antrages nicht zu vollziehen, sondern nochmals im Ausschuss zu beraten. Vor erneuter Beratung sollten mind. zwei bestehende Waldkindergärten besucht werden.
Unser Antrag auf Absetzung und nochmalige Beratung fand bedauerlicherweise keine Mehrheit im Rat.
Die SPD- Gemeinderatsfraktion wird dieses Thema allerdings nicht aufgeben, sondern weiter verfolgen.