Demokratie oder Populismus?

Die Demokratie lebt davon, dass Entscheidungen öffentlich stattfinden.
Deshalb sieht auch die Gemeindeordnung grundsätzlich die öffentliche Beratung und Beschlussfassung vor.

Denn nur so kann der Souverän, der Wähler, wahrnehmen, welche Standpunkte die von ihm gewählten Vertreter bei bestimmten Fragen einnehmen.

Wie sonst soll er wissen, ob der von ihm gewählte Gemeinderat auch seine Meinung vertritt?

Nur wenn der Wähler die Meinung seines Gemeinderats kennt, kann er direkt, durch persönliche Ansprache oder Anschreiben, oder indirekt, durch entsprechendes Wahlverhalten, seine Rechte als Souverän ausüben.

Die SPD- Gemeinderatsfraktion wird daher weiterhin dafür eintreten, dass Entscheidungen des Gemeinderats nicht nur öffentlich abgestimmt, sondern auch öffentlich beraten werden.

Wenn manche das populistisch finden, akzeptieren wir deren Meinung und stellen uns dieser Diskussion.

Denn auch das gehört zur Demokratie:
Den eigenen Standpunkt darlegen und sich dann seinen Wählerinnen und Wählern stellen.

 

Antrag: Sanierungsplan

Die SPD stellte den Antrag, für alle gemeindeeigenen Gebäude und Einrichtungen einen baulichen und energetischen Sanierungsplan zu erstellen, um einerseits einen Investitionsstau zu vermeiden und andererseits die Gebäude und Einrichtungen auf den neuesten energetischen Stand zu bringen und auch langfristig zu erhalten.

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen, dass die Verwaltung für alle gemeindeeigenen Gebäude und Einrichtungen einen mehrjährigen Plan zur baulichen und energetischen Sanierung (mind. 5 Jahre) erstellt. Dieser Sanierungsplan ist jährlich fortzuschreiben und dem Gemeinderat vor den Haushaltsberatungen vorzulegen

Begründung:

Um die Gebäude und Einrichtungen der Gemeinde funktionsfähig zu erhalten, den erforderlichen energetischen Erfordernissen anzupassen und größeren Sanierungen vorzubeugen, sind in gewissen Abständen Reparaturen, Ersatzbeschaffungen und Sanierungen erforderlich.
Um einen Überblick auf die jährlich notwendigen Arbeiten und Kosten zu erhalten und um einen entsprechenden Sanierungsplan zu erstellen, ist eine Bestandsaufnahme aller Einrichtungen zu machen und eine Aufstellung aller in den nächsten Jahren notwendigen baulichen und energetischen Maßnahmen zu erstellen.
Dieser Sanierungsplan sollte mind. 5 Jahre (wünschenswert wären 10 Jahre oder mehr) umfassen und ist jährlich fortzuschreiben.

 

SPD stellt Antrag zur Erstellung einer Konzeption zur Weiterführung der Jugendsozialarbeit in der Gemeinde

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen, dass die Verwaltung die zuständigen Damen und Herren der Polizei zu einem Gespräch einlädt, in welchem diskutiert werden soll, welche weiteren Maßnahmen in unserer Gemeinde erforderlich erscheinen, die Jugendkriminalität zu bekämpfen und die Integration von Jugendlichen in unsere Gemeinde zu verbessern.

Begründung:

Polizeihauptkommissar Herr Gerd Volland hat in seinem Bericht über die Unfall- und Kriminalitätsentwicklung 2010 im Gemeinderat u.a. angeregt, dass sich die Gemeinde Gedanken über eine bessere Jugendsozialarbeit macht.

Er hat auf Nachfrage unsererseits auch die Bereitschaft der Polizei bekräftigt, die Gemeinde hierbei zu unterstützen.
Dieser Aufforderung sollten wir baldmöglichst nachkommen, damit der Ausweitung von Parallelgesellschaften und der Zunahme von Jugendkriminalität in unserer Gemeinde begegnet werden kann.
Diese Diskussion soll keineswegs die engagierte und erfolgreiche Arbeit von unserem Arbeitserzieher Herrn Vieweg in Frage stellen, sondern diese vielmehr Unterstützen und um weitere Aufgaben erweitern.

 

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