Was man bei der Kandidatenvorstellung merken konnte
Witzig! Da streicht der eine Kandidat die „20 Millionen“ raus, die er , wie er sagt, in seinem Amt verwalten darf. „Ungefähr so groß wie der Haushalt von Bad Schönborn.“ Das soll er wohl betonen, haben ihm seine Leute gesagt. Der Andere habe ja im Heidelberger Rathaus bestimmt viel weniger Moneten zu verwalten.
Überhaupt: auf Euro-Zahlen schielen! Als ob einer umso besser „Bürgermeister kann“, je mehr Millionen er vorher jongliert hat.
Nicht langweilige Amtsgeschäfte aufzählen! Lieber spritzige Ideen reinbringen! Und was Huge von sich sagt, kann dabei jeder nachprüfen: Schnelle Auffassungsgabe, vielfältig interessiert, bereit, auch Ideen von Anderen aufzunehmen. „Sanfter Tourismus, ja – aber Mingolsheim hat nicht nur Parkplätze fürs Thermarium bereit zu stellen!“
Überhaupt „Parkplätze“: „Das Wertvollste, was eine Gemeinde zu vergeben hat, ist Grund und Boden!“ Wo man eben Industrie ansiedeln sollte. „Auch an den Bahnhöfen sollte es nicht endlos weiter gehen mit dem Parkplatz-Bau. Zum Fahrradfahren ermuntern! (Huge kommt selbst meistens mit Bahn und Fahrrad von HD hierher und radelt hier rum bei den Hunderten von Hausbesuchen.)
Der zweite Bewerber zum Thema. Was ist, wenn „Park and Ride“ nicht ausreicht? „Mehr Parkplätze bauen!“ Wo bleibt da seine sonstige langatmige Rede wie „Umwelthandeln vorantreiben?“
Nachbargespräch mit dem Kandidaten: Ein Teilnehmer berichtet:
„Der hat das Herz auf dem richtigen Fleck“
Herr Huge hat sich schon um erstaunlich viel gekümmert in den wenigen Wochen. Das haben die 9 Gäste bei einem Nachbarschaftstreffen mit ihm gemerkt.
Zum Beispiel ist ihm aufgefallen, dass die B 3 in Langenbrücken jetzt unattraktiv ist. Gasthaus „Ochsen“ mit den flachen Garagen – das war früher mal ein Ortsmittelpunkt. Aus der Ecke müsste man was machen, sagt er. Leuchtet ein. Wenn man bedenkt, dass in der Sonne-Post da gegenüber früher die Kutschen und Postwagen ein und ausfuhren...
„Die B 3 beruhigen und attraktiver machen – aber damit nicht 6 Jahre warten, bis die neue Straßenführung mal da ist. Die Anwohner der Hauptstraße und der B 3 in Mingolsheim müssen schon früher etwas von „Verkehrsberuhigung“ merken!“
Typisch unvoreingenommener Beobachter von außen. Können wir brauchen. Und dass er die Bürgerinnen und Bürger mehr beteiligen will. Hoffentlich auch die, die im Rathaus arbeiten. Die können mal jede Menge Beteiligung brauchen. Mehr gefragt werden. Man hat den Eindruck, an so was wird sich Huge halten.
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