ZUSAMMENHALT IST NICHT ALLES, ABER OHNE ZUSAMMENHALT IST ALLES NICHTS

Mit großem Interesse wurde am Mittwoch, dem 24. Februar, die gemeinsame Kampagne des SPD-Landtagskandidaten Markus Rupp und der Jusos Bad Schönborn in Langenbrückens Ortsmitte vorgestellt.

„In Zeiten, in denen Beifall geklatscht wird, wenn ein Flüchtlingsheim brennt und Flüchtlinge in unserem Land diskriminiert werden, brauchen wir eine klare Haltung gegen rechts. Rechtsextreme und Rechtspopulisten greifen die Werte unseres Zusammenlebens an. Unser Land braucht wieder mehr Zusammenhalt, nicht Hass und Gewalt“, so Markus Rupp zur Vorstellung der bundesweiten SPD-Kampagne. Die Kampagne wird von vielen Prominenten unterstützt – unter anderem von Udo Lindenberg, Iris Berben, Klaas Heufer-Umlauf, Peter Maffay und Senta Berger.

Die SPD will nicht denjenigen, die mit Angst versuchen Politik zu machen, das Feld überlassen. Daher beschlossen Jusos aus Bad Schönborn, Kronau und Östringen bereits zwei Monate vor Veröffentlichung der Bundeskampagne, sich durch eine regionale Kampagne für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen. Dabei wollten sie aber nicht einfach nur ein Plakat gestalten, das sich in die Plakattürme im Wahlkampf einreiht und dort untergeht. Vielmehr sollte das Plakat mit einer Geschichte verknüpft werden und sich damit von allen anderen Plakaten unterscheiden.

Das einfache Handyfoto auf dem Plakat ist im September 2015 entstanden. Gemeinsam wollten die Jusos an einem sehr heißen Sonntag spontan mit interessierten jungen Menschen die Flüchtlingsunterbringung in Bad Schönborn und Kronau besuchen. Was aus dieser spontanen Idee wurde, hatte sich davor niemand vorstellen können. Die Teilnehmenden bekamen die Dankbarkeit der Geflüchteten zu spüren und nach kurzer Zeit entwickelte sich die spontane Aktion zu einem großen multikulturellen Fest. Das Motiv des Plakats zeigt die Bad Schönborner Jugendlichen Seite an Seite mit den beteiligten Flüchtlingen.

Über 20.000 Menschen hatte das Foto und das dazugehörige Video auf Facebook erreicht. Eine kleine Aktion mit viel Wirkung, denn es hat viele andere Jugendliche dazu bewegt, ebenfalls den Kontakt zu den Neubürger*innen zu suchen.

Die Medien würden das Foto in die Zeit des Sommermärchens einordnen, in der die Stimmung noch eine andere war. Doch die Jusos wollen mit dem Motiv klar aussagen, dass sie immer noch hinter diesen Menschen stehen. Damit sind die Jungsozialist*innen nicht alleine, denn über 200 Ehrenamtliche engagieren sich auch heute noch innerhalb der Flüchtlingshilfe in Bad Schönborn und Kronau. „Sie alle prägen die Willkommenskultur in unserer Region mit einer Herzlichkeit, die unbezahlbar ist“, so der Juso-Vorsitzende Dennis Eidner. Mit vielen Geflüchteten könne man sich mittlerweile schon auf Deutsch unterhalten. Dabei sprechen sie von ihren Vereinstätigkeiten, ihrer gemeinnützigen Arbeit und den Fortschritten in den Deutschkursen. „Das ist kein Sommermärchen und keine Verschwörungstheorie. Das ist gelebte Integration in unserer Region“, betonte Eidner bei der Vorstellung.

Zusammenhalt ist nicht alles, aber ohne Zusammenhalt ist alles nichts. So lautet der Claim des Plakats. Er ist eine Abwandlung von Willy Brandts berühmtem „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“. Wie auch Brandts Satz im Kalten Krieg den Nerv der Zeit getroffen hatte, ist der Claim des Plakats zu Zeiten von brennenden Flüchtlingsheimen hochaktuell. Die Jusos erklären: „Wir können uns über die Flüchtlingsfrage streiten und nach Lösungen suchen, jedoch müssen wir darauf achten, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht gefährdet wird. Denn dieser macht unser Land so stark. Zusammenhalt funktioniert nur mit Solidarität und dem Versuch, die anderen zu verstehen und sie nicht auszugrenzen.“

Die Botschaften der Zusammenhaltskampagne werden über verschiedene Medienkanäle geteilt, so werden auch die sozialen Netzwerken genutzt. Direkt nach der Plakatvorstellung wurden die DINA1 Plakate in den Gemeinden aufgehängt. Das Plakat in Querformat werde sicherlich auch auch unter/über dem ein oder anderen Plakat der rechtspopulistischen AfD platziert werden. „Dann stellen wir uns eben auch hier den rechten Hetzern quer“, erklärte der Juso-Vorsitzende Dennis Eidner abschließend.

 

So schmeckt der Bad Schönborner Frühling: Frühlingsfrühstück am 6.März

Am 6.März ist es wieder soweit, das alljährliche große Bad Schönborner Frühlingsfrühstück findet in der Kraichgauhalle statt. 

 

Auch in diesem Jahr dürfen wir Ihnen neben dem reichhaltigen, ausgewogenen und herzhaften Frühstücksangebot am Buffet, noch einige Highlights präsentieren. 

Sängerin Regina Brüsewitz wird mit ihren Liedern in der Kraichgauhalle für Frühlingsstimmung sorgen. Für Kinder haben wir ein eigenes Kinderbreteuungs-Programm zusammengestellt. In der Mal- und Bastelecke können die Kinder nach ihrem Frühstück ganz kreativ sein. Ein weiteres Highlight ist das Kinderschminken, das von 10-12 Uhr dort stattfinden wird. 

 

Landtagskandidat und Bürgermeister aus Gondelsheim, Markus Rupp wird ebenfalls dabei sein und freut sich auf den Austausch mit Ihnen. 

 

All-You-Can-Eat Erwachsene: 8€

All-You-Can-Eat Jugendliche: 4€

Kinder unter 110cm frei!

 

Tolles Frühstück, Frühlingsstimmung, Musik und Kinderbetreuung erwartet Sie am 6.März von 9 bis 13 Uhr in der Kraichgauhalle Bad Schönborn. 

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

PS. Gerne können Sie bereits vorab Ihren Tisch unter 07253/4433 oder 07253/509030 reservieren. Und online über das Kontaktformular.

 

 

Freundliche Grüße 

 

Michael Nicklis (Vorsitzender)

Dennis Eidner (stellv. Vorsitzender)

 

Erfolgsmodell Gemeinschaftsschule Bad Schönborn

Was hat sich durch die Gemeinschaftsschule geändert? Wie werden bisherige Bildungsstandards aufrecht erhalten? - um diese und andere Fragen zu klären lud die SPD Bad Schönborn am Donnerstag zur Diskussionsrunde alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Sängerheim Konkordia. Doch schon im Vorfeld hatte es von Seiten anderer Parteien heftige Versuche gegeben die Veranstaltung klammheimlich zu sabotieren, indem geladenen Gästen bei der Teilnahme Nachwirkungen angedroht wurden. Schlimm, dass Parteien versuchen Diskussionen abzuwürgen und damit den Vorwürfen der Rechtspopulisten in die Hände spielten, befand Regina Brüsewitz, die diesen Abend moderierte, unter großem Applaus. ,,Das ist auch ein Applaus für alle, die sich hier trotzdem trauen etwas zu sagen'', schloss sich Dennis Eidner, der zweite Moderator, an.
 
Auch die Gäste ließen es sich nicht nehmen in der Diskussion das Wort zu ergreifen. Neben dem SPD-Landtagskandidaten und Bürgermeister aus Gondelsheim Markus Rupp waren auch der ehemalige Rektor der Kraichgauschule, Manfred Haag, die Elternbeiratsvorsitzende der Michael-Ende-Schule (MES), Nicole Nicklis, die Eltern Simone Prachar und Christine Fölkl, sowie Niklas Behnke und Silas Heinzmann, Schüler der 6a der MES, auf dem Podium vertreten. Gleich zu Beginn forderte Rupp noch einmal den Schulfrieden, nachdem gerade auch die CDU mit ihrer vagen Forderung, die Gemeinschaftsschule auslaufen zu lassen, Eltern und Schüler*innen verunsichert hatte. Die Gemeinschaftsschule ist dabei eine ,,Schule von unten'', nur wenn Eltern, Lehrer*innen und die Gemeinde es möchten, erhalten die Schulen überhaupt den Zuschlag zu einer Solchen zu werden. Nichts zu spüren also vom ,,Egalisierungswahn'', über den sich CDU und AfD derzeit ereifern. Das bestätigt auch Nicole Nicklis, so seien in Bad Schönborn die Eltern von vornherein eingeladen und miteinbezogen worden. Auch die Anmeldedaten bestätigten die große Nachfrage der Eltern nach der neuen Schulform. 
 
In der Gemeinschaftsschule wird vieles anders als bisher gemacht. Lernnachweise können in drei verschiedenen Niveaus abgeleistet werden, wodurch die Kinder gemeinschaftlich unterrichtet, aber individuell ganz nach ihren Stärken gefördert werden können. Die Schüler berichteten voller  Begeisterung von ihrer Schule: "Es macht Spaß in der Gruppenarbeit auch  mal den schwächeren Schüler*innen zu helfen, das motiviert uns und  bringt uns auch weiter". Da es sich um eine Ganztagsschule handelt, werden Hausaufgaben im Lernatelier selbstorganisiert, aber unter Betreuung von Lehrpersonal, bearbeitet. Damit haben die Kinder nach Schulschluss tatsächlich die Möglichkeit ihre Freizeit selbst zu gestalten. Das gefiel nicht nur den anwesenden Schülern, sondern auch Manfred Haag, der in Gondelsheim die Kraichgauschule leitete, die seit 2013 auch eine Gemeinschaftsschule ist. ,,Wichtiger als der Input, ist, was für Kompetenzen wir den Schülerinnen und Schülern vermitteln'', erklärte Haag. Die Gemeinschaftsschule sei hierfür das richtige Konzept. 
 
Auch die Bürgerinnen und Bürger hatten ihrerseits die Möglichkeit mit zu diskutieren. Ein wichtiges Thema für die anwesenden Eltern war die Frage der Anbindung. Viele Schülerinnen und Schüler der ländlicheren Gemeinden haben immer noch Probleme die Schulzentren zu erreichen. Das Problem liegt hier aber vor allem bei den Busunternehmen, die oft nicht bereit sind die Verbindungen mangels ausreichender Passagierzahl bereitzustellen. Allerdings würden die Unternehmen in Zukunft auf eine gesteigerte Nachfrage reagieren, beschwichtigte Markus Rupp. Ebenfalls ein wichtiges Anliegen war der Bildungsstandard der Schule. Auch hier konnte Manfred Haag seine Expertise einbringen: Schülerinnen und Schüler, welche früher auf die Hauptschule geschickt worden wären können sich nun auch später problemlos auf ein höheres Niveau steigern. Da alle Abschlüsse, egal ob an der Gemeinschaftsschule oder den Regelschulen die gleiche Prüfung voraussetzen, gibt es auch beim Abschluss keine Leistungsunterschiede.
 
Wohnortnahe Schulen, individuelle Förderung und längeres gemeinsames Lernen - die Vorteile der Gemeinschaftsschule scheinen bisher bei den Eltern gut anzukommen, so auch die Stimmung im Publikum an diesem Abend. Damit gilt: für eine weiterhin gerechte und moderne Bildungspolitik, am 13. März SPD wählen!
 
 
 

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