GMS: MIttagsessensbeiträge sind zu hoch

SPD-Fraktion stellt den Antrag, dass der Gemeinderat in der nächsten Gemeinderatssitzung erneut das Thema Mittagessensbeiträge in der Michael-Ende-Gemeinschaftsschule berät.

Begründung

In der Gemeinderatssitzung vom 26.07.21016 hat der Gemeinderat beschlossen, die Verpflegungsbeiträge der Michael-Ende-Gemeinschaftsschule auf 78 Euro pro Monat für die Mittagsverpflegung festzulegen.

Dieses Ergebnis hat zu einer starken Unzufriedenheit der Eltern geführt und mündete am 05.10.1016 in einer großen Diskussionsrunde zwischen Eltern und Fraktionsgesandten.
Dort wurde von den anwesenden Eltern deutlich signalisiert, dass, sollte sich der jetzige Preis nicht ändern, viele ihre Kinder abmelden werden. Schon jetzt wird die kalkulierte Anzahl von 160 Kindern nicht erreicht.
Die Akzeptanz der Eltern, das System zu tragen, droht weiter zu sinken; das Mensakonzept verspricht, Schaden zu nehmen. Mit einem Preis von 5,72 Euro pro Essen rangiert die Michael-Ende-Schule an der Spitze der bundesdeutschen Schulmensen. Ein unrühmlicher Erfolg.
Das schadet dem Ruf der Schule und dem Schulstandort Bad Schönborn.

 

Es geht um den sozialen Zusammenhalt

Wie gelingt uns Integration? Container oder Wohnbau? Gibt es bezahlbaren Wohnraum für alle? In der letzten Gemeinderatssitzung wurde über die aktuelle Flüchtlingssituation in Bad Schönborn berichtet und diskutiert. Die Diskussion zeigt es geht dabei um viel mehr: Es geht um den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

 

Unsere Erfahrung mit Flüchtlingspatenschaften

Erfahrungsbericht von Gudrun und Karl-Friedrich Heller

Als gefragt wurde, wer kann eine Patenschaft übernehmen, war für uns gleich klar, das machen wir, wir sind dabei! Also übernahmen wir die Patenschaft für eine syrische Familie eine Mutter mit zwei Kindern.

Nach einer dramatischen Flucht über verschiedene Wege, waren sie hier in Deutschland gelandet. In der AUB-Unterkunft hier am Ort, herrscht eine entsetzliche Enge. Die sehr auf Sauberkeit und Ordnung bedachte Mutter  - eine ehemalige Lehrerin in Syrien, war manchmal am Verzweifeln. Sie bangte außerdem um ihren noch in der Türkei lebenden Ehemann, der lt. Auskunft vom Amt erst in zwei Jahren nachkommen könne.

Auch mußte die kleine Tochter dringend zum Arzt, war aber noch nicht krankenversichert.

Also haben  wir als erstes die unendlich vielen Schreiben (manchmal auch für uns schwer zu verstehen) geordnet und  mit G. zusammen  in Ordner abgelegt. Als nächstes haben wir dann  dafür gesorgt,  dass das Kind bei der AOK mitversichert wurde.  Dazu sind wir mit der Familie vor Ort nach Östringen gefahren und haben alles geregelt. Wir haben Arzttermine vereinbart,  den Weg dorthin gezeigt, waren beim ersten Besuch dabei, um zu vermitteln.  Danach galt es nach dem Ehemann in der Türkei zu forschen.

Es kostete uns  einige  Telefonate, bis wir endlich an die richtige Stelle geraten sind und eine sehr  kompetente und hilfsbereite Sachbearbeiterin beim Landratsamt in KA gefunden haben. Danach ging dann alles ganz schnell, der Ehemann konnte innerhalb von 3 Wochen nach Deutschland nachziehen!

Nun galt es für die kleine Familie eine Wohnung zu finden. Dank der helfenden Hand von Pfarrerin Helm fanden wir eine schöne Wohnung im Dachgeschoss bei einer türkischen Familie. Zum 1.7.16 war Einzug. Es waren noch viele Dinge  zu regeln, aber wir sind – nicht immer – aber  doch meistens bei den Ämtern auf offene Ohren gestoßen. Sicher gab es den ein oder anderen SachbearbeiterIn  der/die es aus Unkenntnis oder  was auch immer – unnötig schwer gemacht hat,  aber immer wenn wir nachgehakt haben (und uns als Paten vorgestellt haben), ging fast alles problemlos.

 

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