Die Rote Tisch Tour Juni 2017

Verkehr an der B3 erleben, mit Bürgern nach Lösungen suchen, die Stimmen gegen Lärm und Abgase erheben, Alternativen zu vorhandenen Konzepten erörtern.

Der Rote Tisch der SPD Gemeinderatsfraktion Bad Schönborn sucht regelmäßig Orte mit Problembelastungen auf, baut sich mitten im Geschehen auf, und geht in den Dialog mit betroffenen und interessierten Bürgern.

Die B3 in Mingolsheim an einem Freitagnachmittag zwischen 17 und 19 Uhr ist so ein Problemfall. Autokaravanen, LKW, mutig-trotzige Radfahrer, dazwischen „Poser“, die nur laut und auffallend ihre Autos zu Schau stellen, dazwischen Fußgänger, die sich am Roten Tisch treffen.  Die große, 40 Jahre alte Umgehungsstraßenvariante wird hier nicht der Heilsbringer sein. Zu differenziert sind die Verkehrsströme, auffällig die Beobachtungen der Anwohner. Insbesondere die Feierabendbewegungen und Autobahnstaus bestimmen den Charakter der Straße.

Pendler raus und rein, Dienstleistungsfahrten und Online-Kaufverhalten, die Kaufhäuser und Lager in Paketdienstwagen outsourcen, sind selbstgemacht und nicht durch Umgehungsmaßnahmen zu verhindern.

LKWs suchen nicht mehr nur die kürzesten oder schnellsten, zunehmend auch die billigsten Fahrten, alles unterliegt dem Marktgedanken. Was tun um den Lebenswert merklich zu steigern – und zwar jetzt.

Tenor der Bürger

  • Der ÖPNV muss sich für Pendler deutlich attraktiver machen!
     
  • Verkehrsverbundzonen der Landkreise müssen sich reformieren, um so die Metropolregion für Pendler einheitlich, tariflich gerecht und auto-alternativ zu befahren.
     
  • Zum 200. Geburtstag des Fahrrads und der Wiederentdeckung der autonomen Mobilität, muss aus der Kraft der Gemeinde und des Gemeinderates das bereits bestehende Fahrradkonzept sofort umgesetzt und durch die professionelle Beratung des Deutschen Fahrradclubs ergänzt werden.
     
  • Wir brauchen flächendeckende Fahrradstreifen auf den Straßen, markierte Radwege, Haltestrukturen für Fahrräder an Ampeln und Kreuzungen.  Die Fahrradindustrie hat geliefert.  Moderne, für fast alle Generationen taugliche Verkehrsmittel bereitgestellt.  Nun bedarf es der Infrastrukturanstrengung der Gemeinde, einen Teil des Verkehrsproblems aus eigener Kraft anzugehen, ohne auf Kreisentscheidungen für die Umgehungsstraße zu warten.

Und die Umgehungsstraße?

Auch dies war natürlich Thema beim Roten Tisch.
Aber es muss nicht die geplante „große Lösung“ sein. Auch die von der SPD-Fraktion befürwortete „kleine Lösung“ mit einer Umgehung Mingolsheim wurde als Lösungsmöglichkeit anerkannt. Sie wurde sogar als die bessere angesehen. Nur eine Frage wurde immer wieder angesprochen- wer soll das bezahlen? Man war sich einig, dass die Finanzierung dieser Lösung ernsthaft geprüft werden muss. Wenn es hier eine für die Gemeinde machbare Lösung gibt, wird diese sicherlich auch von den Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden, denn eine Umgehung Mingolsheim muss nicht für Tempo 100 km/h ausgelegt sein und zieht auch nicht so viel zusätzlichen Verkehr an, so dass die Belastung der Anwohner im südlichen Bereich von Mingolsheim nicht so groß wird.

SM/HS

 

Großes Interesse bei der Eröffnung des 1. Bauabschnitts des Sole-Aktiv-Parks

Sehr viele Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste der Gemeinde fanden sich zur Eröffnung des ersten Bauabschnitts des neuen Sole-Aktiv-Parks am 24.Mai 21017 bei herrlichem Frühlingswetter und musikalisch eingestimmt durch die Gruppe Bella Musica auf der neuen Festwiese des Parks ein.

Der offizielle Teil des Programms mit der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Klaus Detlev Huge und der Segnung des Parks durch die Geistlichen Herrn Pfarrer Wolfgang Kesenheimer und Herrn Diakon Tillmann wurde umrahmt von Auftritten des Männerchors und des Frauenchors des Sängerbundes Mingolsheim

 

Antipasti, Ehrungen und Neumitglieder

Die SPD Bad Schönborn lud zum österlichen Frühlingsfrühstück in die Kraichgauhalle nach Langenbrücken ein und konnte viele Familien, junge und alte Gäste, Mitglieder und Freunde zum traditionellen Brunch begrüßen.
 

Das eingespielte Team des Ortsvereins unter der Leitung von Gabi Martin und Jürgen Zipfel verwandelte die schlichte Turnhalle in einen bunten, atmosphärischen Begegnungsplatz und präsentierte ein hochwertiges und spannendes Buffet.

Leckere Antipasti, deftige Rühreier, Fischplatten, Käseteller und viel frisches Grün und Obst sowie Prosecco und Saft überzeugten die Gäste. Spiel, Spaß, Turnen und Schminken luden die Kinder ein, bestens betreut durch die Jusos. SPD Gemeinderätin Regina Brüsewitz unterhielt die Gesellschaft mit Schlager- und Popinterpretationen.
 

Bürgermeister Klaus Detlev Huge, der Landtagsabgeordnete Daniel Born und die Bundestagskandidatin Neza Yilderim zählten zu den Gästen und gratulierten zur Veranstaltung.

Der Parteivorsitzende Michael Nicklis freute sich über die große Resonanz und verknüpfte seine Grußworte mit der Würdigung der Mitgliedsjubilare. „Ehrungen von langjährigen SPD-Mitgliedern gehören zum Höhepunkt in der Parteiarbeit der Sozialdemokratie“,hob Nicklis hervor und ergänzte, dass es ein besonderer Wert sei, über so viele Jahre, durch so vielseitige Ereignisse und durch alle Höhen und Tiefen der Partei verbunden und treu zu sein. Der Vorsitzende skizzierte die Parteiarbeit der Jubilare und nahm Bezug zur politisch-gesellschaftlichen Lage Deutschlands während der jeweiligen Eintrittsjahre.So bedankte er sich für das Engagement und überreichte gemeinsam mit MdL Born und Bundestagskandidatin Yilderim die Ehrenurkunden, Ehrennadeln und Blumensträuße. 

Zur zehnjährigen Mitgliedschaft geehrt wurden Maria Krüger, Anna Dubrow und Orhan Yesilbas.  Maike Schmidt, Marianne Wellenreuther-Warta und Bärbel Grösser erhielten die Ehrung für 25 Jahre Parteizugehörigkeit. Die Laudatio auf Rudolf Hendel und Manfred Warta markierte deren 40-jähriges Parteijubiläum.
 

Unter großem Applaus der Frühstücksgäste konnte der Vorsitzende die SPD-Neumitglieder begrüßen, die seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten zu der Welle von über 16.000 SPD-Neueintritten bundesweit gehören. Der Eintrittswelle geschuldet gab es keine Mitgliedsbücher zur Begrüßung, weil die Druckereien schlichtweg die Nachfrage nicht bedienen können. Stattdessen bekamen die drei jungen Neumitglieder ein kleines Willkommenspräsent.

Gemeinsam wurde ausgiebig gefrühstückt und vielfältig diskutiert.

 

 

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