Huge punktet bei Kandidatenvorstellung und Junger Runde

Nachdem bereits am 17.01.2011 die erste Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Mingolsheim erfolgte, fand eine weitere zwei Tage später am Mittwoch, den 19.01.2011 in der Kraichgauhalle in Langenbrücken statt. Auch hier hatten beide Kandidaten erneut Zeit, sich und ihre Ideen vorzustellen, sowie anschließend auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger, welche zahlreich erschienen waren, einzugehen. Diese mussten allerdings zuvor schriftlich eingereicht werden und waren darüber hinaus auf lediglich auf eine pro Person limitiert, wodurch es leider nicht möglich war, Fragen, welche sich aus der Beantwortung einer anderen ergaben, zu stellen. Dessen ungeachtet kam eine lebhafte und länger andauernde Fragerunde zustande. Ein wichtiges Thema war hier erneut, natürlich, die Umgehungsstraße. Hierbei betonte Kandidat Böser, dass er auf die Verkehrsdaten des Landratssamtes vertraue, während sich Kandidat Huge für die Erhebung aktuellerer Zahlen einsetzte, sich aber auch für eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aussprach. „Es braucht den Sachverstand der Betroffenen, damit sie Sache passt“, lautete die Schlussfolgerung Huges diesen Punkt betreffend.

 

Bilder der B3 Begehung

Bilder B3 Begehung mit Klaus Detlev Huge

 

In der Kraichgauhalle gelauscht

Was man bei der Kandidatenvorstellung merken konnte

Witzig! Da streicht der eine Kandidat die „20 Millionen“ raus, die er , wie er sagt, in seinem Amt verwalten darf. „Ungefähr so groß wie der Haushalt von Bad Schönborn.“ Das soll er wohl betonen, haben ihm seine Leute gesagt. Der Andere habe ja im Heidelberger Rathaus bestimmt viel weniger Moneten zu verwalten.

Überhaupt: auf Euro-Zahlen schielen! Als ob einer umso besser „Bürgermeister kann“, je mehr Millionen er vorher jongliert hat.
Nicht langweilige Amtsgeschäfte aufzählen! Lieber spritzige Ideen reinbringen! Und was Huge von sich sagt, kann dabei jeder nachprüfen: Schnelle Auffassungsgabe, vielfältig interessiert, bereit, auch Ideen von Anderen aufzunehmen. „Sanfter Tourismus, ja – aber Mingolsheim hat nicht nur Parkplätze fürs Thermarium bereit zu stellen!“
Überhaupt „Parkplätze“: „Das Wertvollste, was eine Gemeinde zu vergeben hat, ist Grund und Boden!“ Wo man eben Industrie ansiedeln sollte. „Auch an den Bahnhöfen sollte es nicht endlos weiter gehen mit dem Parkplatz-Bau. Zum Fahrradfahren ermuntern! (Huge kommt selbst meistens mit Bahn und Fahrrad von HD hierher und radelt hier rum bei den Hunderten von Hausbesuchen.)

Der zweite Bewerber zum Thema. Was ist, wenn „Park and Ride“ nicht ausreicht? „Mehr Parkplätze bauen!“ Wo bleibt da seine sonstige langatmige Rede wie „Umwelthandeln vorantreiben?“

 

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