Am gestrigen Sonntag, lud die Gemeinde Bad Schönborn zum alljährlichen Neujahrsempfang im Foyer der Michael-Ende-Schule ein, viele Bürgerinnen und Bürger folgten dieser Einladung. Zudem war unter anderem auch SPD-Landtagskandidat und Bürgermeister von Gondelsheim, Markus Rupp, vertreten.
Herr Bürgermeister Huge eröffnete den Empfang mit einer Rede, in der er nicht nur das bisher in 2015 Geleistete widerspiegelte und lobte, sondern auch über die Ziele, die Bad Schönborn 2016 erreichen möchte, sprach. Im Mittelpunkt des Rückblicks 2015 stand unter anderem das große und wertvolle Engagement der Flüchtlingshilfe in Bad Schönborn und Kronau, welches als Vorbild im Landkreis Karlsruhe und darüber hinaus gilt. Laut BM Huge wurden der Gemeinde hierfür weitere Förderungen schon bestätigt.
Größere Projekte und Ziele in 2016 sind unter anderem die Ortskernsanierung Langenbrücken und die Umgestaltung des Kurparks Mingolsheim in einen Sole-Aktiv-Park, sowie die Weiterführung des Leitbildprozesses für Bad Schönborn.
Der Gastredner Herbert Klein, Leiter der internationalen Begegnungsstätte Albert Schweizer in Niederbronn les Bains, bezog sich in seinem Vortrag auf die Ereignisse in Paris und Köln. Er sagte, die deutschen Zeitungen schrieben, dass sich durch die Ereignisse und Taten in Köln alles verändern würde. Hierzu mahnte Herbert Klein an, dass wir uns durch solche Geschehnisse nicht verändern lassen sollen! Er schloss seine Rede mit der Aufforderung „Bleib, wie du bist!“ und erntete für seine Worte großen und lang anhaltenden Beifall.
Die SPD Bad Schönborn wird im Jahr 2016 diesem Motto treu bleiben und weiterhin für das Wohl unserer Gemeinde arbeiten.
In seiner Sitzung vom 15.11.2015 hat der Gemeindetrat einstimmig eine deutliche Verbesserung der Vereinszuschüsse, insbesondere der Jugendförderung für die Vereine unserer Gemeinde beschlossen. Diese Entscheidung beruht auf einem Antrag der SPD-Fraktion vom19.02.2015.
Die SPD-Fraktion wollte mit dem Antrag vor allem die Bedeutung der Jugendarbeit der Vereine für die Gemeinde deutlich machen und ihrer Bedeutung entsprechend aufwerten. Denn neben der kommunalen Jugendarbeit stellt die Jugendarbeit der Vereine ein entscheidender und wichtiger Beitrag zur Betreuung, Förderung und Erziehung der Jugendlichen in unserer Gemeinde dar.
Mit dieser Änderung der Vereinsförderung verdeutlicht die Gemeinde ihre Wertschätzung für die Vereine, insbesondere deren Arbeit für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde. Denn auch, wenn dies eine freiwillige Leistung der Gemeinde darstellt, ist sie doch ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsfürsorge.