Kronau. Was passiert, wenn man an einem Montagabend einfach einen Currywurst-Imbisswagen mitten ins Dorf stellt und sagt: Lasst uns über Politik reden? In Kronau lautete die Antwort: über 150 Menschen auf dem Dorfplatz – viele davon ohne SPD-Parteibuch, viele aus der Region, einige von weiter her angereist, andere spontan vorbeigekommen.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben über Jahre auf schnelles Internet gehofft, Verträge abgeschlossen und auf den Ausbau vertraut. Jetzt zieht sich die Deutsche Glasfaser zurück.
Diese Entscheidung hat das Unternehmen getroffen – nicht die Gemeinde Bad Schönborn. Aber genauso klar ist: Wer mit Verträgen, großflächigen Werbekampagnen, Plakaten und Versprechen auftritt und sich dann einfach zurückzieht, handelt nicht verlässlich. Das ist unseriös und beschädigt das Vertrauen der Menschen – in Unternehmen, in den Netzausbau und am Ende auch in politische Versprechen vor Ort.
Für uns ist klar: Der Markt regelt es eben nicht allein. Wenn es um Grundversorgung geht – ob Internet, Strom oder Wasser – darf man sich nicht allein auf privatwirtschaftliche Interessen verlassen. Glasfaser ist heute Daseinsvorsorge.
Deshalb wird die SPD Bad Schönborn einen Antrag in den Gemeinderat einbringen:
Bad Schönborn darf digital nicht abgehängt werden. Wir bleiben dran.
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