Große Zustimmung im Rat fand in der Sitzung des Gemeinderats vom 26.06.2012 der Tagesordnungspunkt „Offene Jugendarbeit in der Gemeinde Bad Schönborn“
Hierbei wurde folgender Beschuss gefasst:
„ Der Gemeinderat beschließt im Bereich der offenen Jugendarbeit eine Teilzeitstelle mit 0,75 Stellenanteilen zu schaffen, zu deren besonderen Schwerpunkten
• der Ausbau der offenen Jugendarbeit in Jugendbegegnungsstätten (insbes. der Öffnungszeiten und Angebote im Jugendzentrum Chilli Out) und
• die aufsuchende Jugendarbeit an Brennpunkten im Ort
zählt“
Mit großer Freude, Befriedigung und Stolz hat die SPD diesem Tagesordnungspunkt zugestimmt.
Freude und Befriedigung darüber, dass nun endlich, nach über 25-jährigen Diskussionen und Anträgen mit dieser Beschlussfassung ein weiterer wichtiger Schritt zur bedarfsgerechten Einführung einer offenen Jugendarbeit in der Gemeinde getan wurde.
Damit eröffnen sich für die Jugendlichen unserer Gemeinde erstmals die realistische Chance auf ein verlässliches, umfangreiches Angebot in einem Jugendzentrum und einem kompetenten Ansprechpartner.
Ob das Chilli Out ausreicht und der Ort hierfür noch der Richtige ist, -ein zweites Zentrum in Langenbrücken geschaffen werden muss – oder, ob man ein zentrales Jugendzentrum errichtet, sind die Fragen der nächsten Monate.
Stolz, dass es uns gelungen ist, dieses Thema, welches für die SPD in den letzten Jahren ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit ist, nun endlich doch noch durchzusetzen.
Unzählige Anträge hierzu haben wir in den vergangenen Jahren gestellt. Immer wieder wurden diese von den „Mehrheitsfraktionen“ abgelehnt, zuletzt noch im Februar diesen Jahres bei den Haushaltsberatungen.
Schritt für Schritt mussten wir hierfür kämpfen und auf dem Weg auch Kompromisse eingehen.
Aber wir hatten immer das Ziel vor Augen und haben weiter argumentiert!
Während bis 2001 die offene Jugendarbeit vornehmlich von ehrenamtlichen älteren Jugendlichen bestritten wurde, war der erste wichtige Schritt, die auf jeweils ein Jahr befristete Einstellung eines Arbeitserziehers durch die Fördergemeinschaft der Franz- Josef- Mone Schule an ihrer Schule einzurichten.
Aber die 0,5 Stelle für die offene Jugendarbeit der Gemeinde, welche der Arbeitserzieher ebenfalls abdecken sollte, reichte einfach nicht aus und für Vertretung war ebenfalls niemand da.
Ein nächster Schritt war die Ausweitung der Stelle des Arbeitserziehers auf ein Projekt von drei Jahren. Damit war zumindest für drei Jahre die Kontinuität der Arbeit gewährleistet.
Als nächstes folgten die vollständige Übernahme der Stelle des Arbeitserziehers durch die Gemeinde und die Festeinstellung des jetzigen Stelleninhabers, Herrn Viehweg.
Dieser hat hier mit sehr begrenzten Mitteln aber viel Engagement bemerkenswertes erreicht. wofür wir ihm an dieser Stelle ausdrücklich danken möchten.
In der Sitzung des Gemeinderast vom 26.06.12 haben wir dann endlich unser Ziel erreicht.
„Der Gemeinderat beschließt die offene Jugendarbeit in der Gemeinde“
Zu dieser wichtigen Entscheidung haben nicht zuletzt die klaren, eindringlichen und anschaulichen Darstellungen der Problematik durch Herrn Polizeihauptkommisar Gerd Volland und Herrn Hauptamtsleiter Schuler von der Gemeindeverwaltung beigetragen, wofür wir uns herzlich bedanken.
Auch wenn die SPD- Gemeinderatsfraktion den Bau des Sportparks in der Vergangenheit eher kritisch begleitet hat, so können wir heute neidlos anerkennen, dass die Mitglieder von TuS und SG hier eine hervorragende Arbeit geleistet haben.
Unsere Gratulation und unser Dank zur Einweihung des Sportparks gilt allen Verantwortlichen und den vielen Helfern beider Vereine. Hier wurde wirklich vorbildliches und großartiges geleistet, das unsere volle Anerkennung verdient.
Wir wünschen dem TuS und der SG viel Erfolg und Freude mit ihren Sportanlagen und allzeit genügend Helfer zur Unterhaltung und Pflege.
Kommunalpolitiker mit Müllgreifzangen und Müllsäcken verbindet mehrere Ziele.
Neben dem vordergründigen Moment, ein sauberes Ortsbild zu schaffen und vernachlässigte Fußwege zu pflegen, hatte die Müllsammelaktion der SPD Gemeinderäte und Mitgliedern des Vorstandes die Intension, zufällige Kontakte und Begegnungen mit Bad Schönbornern zu ermöglichen.
Vorbildfunktion und Verantwortungsbewusstsein für einen attraktiven Wohnort transportieren sich so nebenbei.
Die Fußgänger- und Fahrradverbindung von der Bahnbrücke entlang der K3576 bis ins Blumenviertel stand im Langenbrücker Fokus, während in Mingolsheim der Badstubenrain mit Fußweg zur Insel bis zum Bach bedacht wurde.
Ein sauberer Ort und müllfreie Wege sind für die meisten Menschen ein wichtiges Stück Lebensqualität.
Die SPD hat an- und eingepackt, einige Säcke voll – vielleicht ist es jemandem aufgefallen.
Eine Bitte zum Schluss:
Eigentümer, deren Grundstücke an öffentliche Wege angrenzen sollten ab und zu kontrollieren, dass von ihrem Grundstück aus keine Pflanzen über die Wege wachsen. Damit können unangenehme Situationen für Fußgänger und Radfahrer vermieden werden.
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