Zukunft statt GroKo

Jusos in Aktion

Am vergangenen Samstag trafen sich die Jusos Bad Schönborn zur Jahreshauptversammlung. Nach dem aktiven Wahlkampf im vergangenen Jahr, beschäftigt viele Jusos die Aussicht auf eine Neuauflage der Großen Koalition. Diese lehnen die Jusos Bad Schönborn aus Verantwortung für Deutschland ab. „Statt konkrete politische Leitlinien für eine mögliche Regierung festzulegen, verliert sich der 180-seitige Vertragsentwurf insgesamt in mehr als 100 Prüfaufträgen und Kommissionen. Wir brauchen einen solidarischen Aufbruch und kein Weiter-so“, so der Vorsitzende Dennis Eidner auf der Versammlung.

Ein positiveres Fazit können die Jusos hingegen zu ihrer Arbeit in der Gemeinde ziehen. Mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem 1000-Lichter-Weihnachtshof oder der Colourful Street Party, welche die Jusos bereits zum vierten Mal mitorganisierten, konnten sie die Gemeinde bereichern. In der Kommunalpolitik konnten die Jusos mit der Einrichtung eines ersten WLAN-Hotspots einen wichtigen Teilerfolg erzielen. Ebenfalls wird es künftig, zunächst an den Schulen, bessere Möglichkeiten für Jugendliche geben, ihre Gemeinde konstruktiv mitzugestalten.

Neben dem inhaltlichen Rückblick auf das vergangene Arbeitsjahr standen auch die Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung. Hier ergaben sich wenige Änderungen. Dennis Eidner (Vorsitzender), Regina Brüsewitz (1. Stellvertreterin), Marcel Stegmüller (2.Stellvertreter), Stephan Sattler (Kassierer) und Christoph Becker (Pressesprecher) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als neuer Schriftführer stößt Tobias Schmidt zum Vorstand. Elisabeth Hillebrand, Luisa Martin, Massimo Cipollina, Jonas Reinfant und Johannes Günther wurden zu Beisitzerinnen und Beisitzern gewählt.

Vor dem neugewählten Vorstand liegt viel Arbeit. Die Jusos setzen sich für einen Ausbau der Jugendbeteiligung zu einem Jugendforum ein, in dem sich alle Jugendlichen beteiligen können. Ebenfalls müsse der gewaltige Investitionsstau in Bad Schönborn beendet werden. An vielen Stellen sei Geld nötig, um kaputte Schulen und marode Straßen zu sanieren. „Eine gute Politik für junge Menschen investiert in die Zukunft. Wir wollen mehr Investitionen in Infrastruktur, Freiräume und Bildung – damit hier alle gut leben können,“ so die stellvertretende Vorsitzende Regina Brüsewitz bei der Vorstellung des Arbeitsprogramms. „Das ist nicht nur für die Lebensqualität von heute bedeutend, sondern insbesondere für junge Menschen, die ihre Zukunft in Bad Schönborn gestalten möchten“, ergänzt Eidner.

 
 

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