Tür-zu-Tür-Wahlkampf in Bad Schönborn: Fast 2000 Haushalte besucht

Kann man in vier Wochen 2000 Haushalte besuchen und über die Ziele einer Partei Auskunft geben? Ja, man kann, ist sich Dennis Eidner (22 Jahre alt) sicher. Der Vorsitzende der Jungsozialisten in Bad Schönborn hat sich in der SPD-Zentrale Berlin eigens zum Organisator ausbilden lassen. Beim Tür-zuTür-Wahlkampf beobachten die Wahlkämpfer genau, in welchen Wohnbezirken bei der letzten Bundestagswahl 2009 auffällig viele Wähler von der SPD abgesprungen sind. Besonders dort gehen viele Helfer von Haus zu Haus und stehen Rede und Antwort. Sie bieten Informationsmaterial und Artikel wie Brausepulver und kleine Knetbälle an und fragen, ob die Bürgerinnen und Bürger noch Fragen zum Wahlprogramm haben.

Bei den Rundgängen der Jusos haben sich spontan auch junge Nichtmitglieder angeschlossen. Ob sich die Hausbesucher manchmal wie Zeugen Jehovas vorkommen? Nein, sagen auch die älteren SPD-Aktivisten. Manchmal heißt es zwar am Türlautsprecher „Kein Interesse!“. Aber unwirsch abgewiesen wurde noch niemand.

Am vergangenen Montag waren in Bad Schönborn 1800 Haushalte erreicht – das Ziel von 2000 rückte näher. Parallel informieren die eifrigen Aktiven besonders Jugendliche über soziale Netzwerke. Viele Bürger und Bürgerinnen lobten die Tür-zu-Tür-Wahlkämpfer: „Toll! Das ist ja wie bei Obamas Wahlkampf in Amerika!“

Informationen unter mitmachen.spd.de

(Artikel von Eike Schmidt-Lange)

 

Das Wir entscheidet....

Das haben wir und viele Tausend „Gratulanten“ erleben dürfen, bei unserer Fahrt zur Geburtstagsfeier der SPD vom 16. bis 18. August 2013 in Berlin.
Schon die Zugfahrt mit dem Classic Courier und hunderten von Genossinnen und Genossen war ein besonderes Erlebnis. Es gab viel Zeit um sich kennenzulernen und sich mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen. Wir konnten viele gute Gespräche führen und in die Arbeit von anderen Ortsvereinen Einblick bekommen.

 

Jusos und SPD im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort

Die SPD und die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) aus dem Landkreis Karlsruhe werden die kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl nutzen, um die Menschen vor Ort direkt anzusprechen, ihnen zuzuhören und Fragen zu beantworten. In Kooperation mit dem Willy-Brandt-Haus werden Jusos in dem Wahlkreis Karlsruhe-Land gemeinsam mit der SPD-Bundestagskandidatin Vanessa Rieß und in dem Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen mit dem SPD-Bundestagskandidaten Daniel Born den Austausch mit Wählerinnen und Wählern suchen. Wie schon beim Bürgerkonvent, bei dem Bürgerinnen und Bürger am Regierungsprogramm der SPD mitgearbeitet haben, möchte die SPD durch diese Aktionen zeigen, wie ernst sie es mit dem Wahlmotto "Das WIR entscheidet" meint: alle Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, auf die Politik Einfluss zu nehmen!

Der Kreisvorsitzende der SPD-Karlsruhe-Land, René Repasi, sagte im Hinblick auf den Wahlkampf: "So langsam spüren wir die Wechselstimmung auf den Straßen und an den Info-Ständen. Die Menschen haben genug von Schwarz-Gelb. Sie wollen eine Regierung auf die man sich verlassen kann. Wir sind die einzige Partei, die den direkten Kontakt zu den Menschen sucht und nachfragt, wo der Schuh drückt. Ich freue mich besonders auf unsere Tür-zu-Tür-Aktionen, weil wir dadurch erneut Gelegenheit haben, zu erfahren, was die Menschen von uns erwarten und ihnen bereits die eine oder andere Antwort auf ihre Fragen und Sorgen geben können." Repasi gibt sich zuversichtlich: "Wir wollen den Wechsel, wir haben das bessere Programm, die besseren Kandidierenden und wir freuen uns auf gute Gespräche."

Auch die Jusos aus dem Landkreis Karlsruhe sind heiß auf den Wechsel und schon seit Monaten in Wahlkampfstimmung. Deren Sprecher, Dennis Eidner und Marko Vidakovic, verkündeten, dass der Wahlkampf in den sozialen Netzwerken bereits aktiv laufe. "Durch Aktionen wie den Tür-zu-Tür-Wahlkampf werden wir auch gezielt junge Menschen ansprechen. Unser Motto "Zeit. Für Dich. Für Gerechtigkeit." macht deutlich, dass wir Jusos für eine gerechte Gesellschaft kämpfen. Wir wollen gute Bildung für alle, einen flächendeckenden Mindestlohn, den Wegfall der Herdprämie und stattdessen den Ausbau der Kita-Betreuung. Das alles hat Schwarz-Gelb in vier Jahren verschlafen. Es ist Zeit für Rot-Grün, es ist Zeit, dass auch die Jugend gehört wird", so Eidner und Vidakovic.

 

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