Mehr Deutsch in der Grundschule

Veröffentlicht am 07.12.2008 in Bundespolitik

Mehr Deutsch in der Grundschule statt im Grundgesetz, empfiehlt das SPD-Vorstandsmitglied, der saarländische SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im kommenden Jahr, Heiko Maas.

Bei den dafür notwendigen Bildungsausgaben sei das Saarland aber Schlusslicht. Die Initiative der saarländischen Christdemokraten, die in einen CDU-Parteitagsbeschluss für "Deutsch im Grundgesetz" mündete, trifft auf scharfe Kritik bei Migrantenverbänden, Gesellschaft und Politik. Ministerpräsident Peter Müller habe eine "völlig unnötige Symboldebatte" losgetreten, kritisierte auch Maas in der Saarbrücker Zeitung (Donnerstagsausgabe).

"Wichtiger als Deutsch im Grundgesetz ist Deutsch in der Grundschule. Da helfen keine Grundgesetzartikel, sondern nur mehr Bildungsausgaben", musste Maas den saarländischen Ministerpräsidenten erinnern. Denn an der Stelle übt Müller entschlossen Zurückhaltung: Kein Land, so Maas, gebe weniger Geld für seine Schülerinnen und Schüler aus, und damit auch für Sprachförderung, als das Saarland. Die SPD hingegen wird Bildung zu einem Schwerpunkt im Landtagswahlkampf machen.

 

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