Begehung Spielplätze/Kurpark + Leserbrief

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„80 Prozent der Haushalte habe ich besucht“, berichtete Klaus Detlev Huge bei seiner letzten Ortsbegehung am 4. Februar in Mingolsheim. Vom „renovierungsbedürftigen“ Spielplatz gegenüber der Ohrenberghalle ging es zu einem ganz neuen kleinen Spielplatz am östlichen Ende der Kolpingstraße, hinter dem Hotel Villa Medici. Den hatte Huge sogar vor den meisten mitgehenden Mingolsheimern entdeckt (siehe die Bilder). Er sprach dort mit zwei Familien. Fazit: Bei neuen Siedlungen muss sofort ein attraktiver Spielplatz her. Und: Alte Spielplätze können mal eine Ruhepause haben, wenn die Kinder groß geworden sind – aber bald sind vielleicht Enkel und andere Kinder in Sicht – da muss eine Gemeinde heutzutage beweglich sein!

Dann ein Rundgang mit Bürgerinnen und Bürgern im Mingolsheimer Kurpark. Pfützenreste, unebenes Pflaster und alte Bänke wirken „alles andere als einladend“. Und der Hochseilgarten wartet auf sportliche Gäste – für das Alter der heutigen Kurgäste wohl nicht attraktiv. „Aber wir müssen erreichen, dass die Tagesgäste noch eine Zeit lang hier bleiben – in einem attraktiveren Park, in einladenden Gasthäusern und und und...

Man merkt: Da steht einer am Startblock. Die Wähler müssen am Sonntag nur noch den Startschuss geben.

Inzwischen berichtet eine Bürgerin, dass die Bruchsaler Rundschau weder am Freitag noch am Samstag (5.Februar) ihren Leserbrief abgedruckt hat. Nach dem Motto: bloß vorsichtig sein, keinen Protest riskieren! Dabei hat sie ohne Polemik nur auf den Leserbrief dort vom Donnerstag (3.Februar) geantwortet. Von wegen eine aktuelle Verkehrszählung würde zu viel Zeit kosten. „Der ganze Gemeinderat war es doch, der Nachbesserungen von der Karlsruher Behörde gefordert hat“, heißt es in dem unterdrückten Leserbrief. Die Damen und Herren hätten doch genau gewusst, dass Planänderungen sowieso Zeit brauchen.

Wenn der Plan jetzt Hals über Kopf „festgestellt“ wird, dann wäre nichts mehr zu machen. Dann kann es eben doch zwischen Bahnhof Mingolsheim und Schloss Kislau eine laute Schnellstraße geben, sozusagen eine Parallel-Autobahn von Karlsruhe nach Heidelberg. „Da finde ich besser, was der Bürgermeisterkandidat Huge aufgrund seiner Städtebau-Erfahrung in Heidelberg sagt: Nachbesserungen kraftvoll durchsetzen – aber den B 3 – Durchgangsverkehr schon jetzt drosseln. Mit neuen Ideen zum Vorteil der geplagten B 3 – Anwohner und zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger an der umgeplanten Schnellstraße K 3575. Wir brauchen frischen Wind von außen – aus vielen Gründen.“

Recht hat die Leserbriefschreiberin. Pfiffige Bad Schönborner und Bad Schönbornerinnen werden es merken – und am Sonntag entsprechend wählen.

 
 

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