Andrea Kritzer

"Wald, Kurpark, Gaststätten, Einzelhandel – hier in Bad Schönborn lässt sich´s prima leben."

Name: Andrea Kritzer

Listenplatz: 18

Alter: 65 Jahre

Beruf:  Rektorin a.D.

So beschreiben dich andere in drei Worten: Ehrlich, zuverlässig, facettenreich

 

Was bedeutet „Vorwärts, Bad Schönborn!“ für dich?

Analyse der aktuellen Situation. Gemeinsames suchen nach bestmöglichen Lösungen, um für alle Einwohnerinnen und Einwohner eine gute Lebensqualität zu gewährleisten: für die Kinder genug qualifizierte Betreuung, Schulen als Lern- und Lebensraum, für die Erwachsenen bezahlbarer Wohnraum und gute Infrastruktur, für die ältere Generation altersgerechte Wohnmöglichkeiten, kulturelle Angebote, Einkaufs- und Dienstleistungsangebote vor Ort.

 

Was ist deine größte Motivation für den Gemeinderat zu kandidieren? 

Kompetenz und Lebenserfahrung bodenständig einbringen: meine berufliche Erfahrung als ehemalige Schulleiterin, Management einer großen Familie, meine Erfahrung im Ehrenamt.
 

Was macht Bad Schönborn für dich zu einem besonderen Ort?

Wald, Kurpark, Gaststätten, Einzelhandel – hier in Bad Schönborn lässt sich´s prima leben.

 

Vor was hast du größten Respekt?

Vor Menschen, die sich zeigen, wie sie sind.

 

Aus welchem Grund hast du deinen Beruf ergriffen?

Meine Berufswahl war ein Zufallstreffer. Ich habe Lehramt für Grund- und Hauptschule studiert, so hieß das damals noch und war von Anfang an bis zu meiner Pensionierung begeisterte Lehrerin und Schulleiterin. Als Konrektorin an der Grund- und Werkrealschule in Kronau war ich verantwortlich für die Entwicklung des sogenannten `Kronauer Modells´, bei dem behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen lernen. Unser Leitsatz war: So Viel gemeinsames Lernen wie möglich, soviel Trennung wie nötig. Das setzte eine personelle Abdeckung beider Lerngruppen voraus, also Inklusion mit guter personeller und räumlicher Ausstattung. Dadurch haben alle profitiert! Das war vor 20 Jahren schon wegweisend. In Östringen habe ich mich dann als Schulleiterin für den Ausbau einer Ganztagsgrundschule starkgemacht. Lern- und Übungsphasen wechselten sich ab mit außerunterrichtlichen Angeboten und Freizeit. Neben den Klassenräumen gab es eine Lernwerkstatt, ein Spielzimmer, einen Ruheraum, eine Kunstwerkstatt und natürlich einen Riesenspielplatz als Schulhof. Für die Mittagspause hatte jede Ganztagsklasse zwei feste Betreuerinnen, die im eigenen Mensaraum mit ihnen zu Mittag aßen und anschließend die Freizeit betreuten. Auch hier waren die gute personelle Abdeckung und die passenden Räumlichkeiten notwendige Voraussetzungen. Weder Inklusion noch Ganztagsschule kann als Schmalspurinvestition gelingen. Zur Umsetzung sind wir verpflichtet. Gelingen kann sie allerdings nur, wenn sich die Verantwortlichen - oder am besten wir alle - davon begeistern lassen.

 

Wo siehst du Bad Schönborn in 10 Jahren?

Ein gepflegter, lebendiger Ort mit wenig Verkehr.

 

Was begeistert dich?

Es bereitet mir große Freude, Momente des Essens, Trinkens, Singens, Tanzens, Diskutierens, Laufens und Reisens mit anderen zu teilen.

 

Demokratie bedeutet für dich?

Gemeinsames begeistertes Ringen um Kompromisse.

 

In welchem Verein/ in welcher Initiative engagierst du dich und warum?

Ich singe bei ´More Than Voices´,dem gemischten Chor des Gesangvereins Konkordia Mingolsheim. Das Singen begeistert mich, die Gemeinschaft tut mir gut. Deshalb übernehme ich auch gerne Verantwortung im Vorstandsteam.


 

Social Media

Kontakt

Facebook

Instagram

Counter

Besucher:1968515
Heute:114
Online:2