Herzlich Willkommen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

herzlich willkommen auf den Seiten der Bad Schönborner Sozialdemokratie.

Hier finden Sie Informationen über den SPD-Ortsverein, über unsere Mandatsträger und unsere politische Arbeit. Diese Seite soll aber nicht nur zu Ihrer Information, sondern vor allem dem Gedankenaustausch zwischen Ihnen und uns dienen. Sagen Sie uns Ihre Meinung- Ihre Meinung ist uns wichtig! Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen- sprechen oder rufen Sie uns an! Diskutieren Sie mit uns über die Ortspolitik- machen Sie eigene Vorschläge, wir greifen sie gerne auf! Nutzen Sie hier auch die Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu kommen. Denn Ihre Meinung zur Politik in Bund und Land ist uns wichtig.

Herzliche Grüße 

Michael Nicklis (Ortsvereinsvorsitzender) 

 
 

15.06.2017 in Kommunalpolitik

Die Rote Tisch Tour Juni 2017

 

Verkehr an der B3 erleben, mit Bürgern nach Lösungen suchen, die Stimmen gegen Lärm und Abgase erheben, Alternativen zu vorhandenen Konzepten erörtern.

Der Rote Tisch der SPD Gemeinderatsfraktion Bad Schönborn sucht regelmäßig Orte mit Problembelastungen auf, baut sich mitten im Geschehen auf, und geht in den Dialog mit betroffenen und interessierten Bürgern.

Die B3 in Mingolsheim an einem Freitagnachmittag zwischen 17 und 19 Uhr ist so ein Problemfall. Autokaravanen, LKW, mutig-trotzige Radfahrer, dazwischen „Poser“, die nur laut und auffallend ihre Autos zu Schau stellen, dazwischen Fußgänger, die sich am Roten Tisch treffen.  Die große, 40 Jahre alte Umgehungsstraßenvariante wird hier nicht der Heilsbringer sein. Zu differenziert sind die Verkehrsströme, auffällig die Beobachtungen der Anwohner. Insbesondere die Feierabendbewegungen und Autobahnstaus bestimmen den Charakter der Straße.

Pendler raus und rein, Dienstleistungsfahrten und Online-Kaufverhalten, die Kaufhäuser und Lager in Paketdienstwagen outsourcen, sind selbstgemacht und nicht durch Umgehungsmaßnahmen zu verhindern.

LKWs suchen nicht mehr nur die kürzesten oder schnellsten, zunehmend auch die billigsten Fahrten, alles unterliegt dem Marktgedanken. Was tun um den Lebenswert merklich zu steigern – und zwar jetzt.

Tenor der Bürger

  • Der ÖPNV muss sich für Pendler deutlich attraktiver machen!
     
  • Verkehrsverbundzonen der Landkreise müssen sich reformieren, um so die Metropolregion für Pendler einheitlich, tariflich gerecht und auto-alternativ zu befahren.
     
  • Zum 200. Geburtstag des Fahrrads und der Wiederentdeckung der autonomen Mobilität, muss aus der Kraft der Gemeinde und des Gemeinderates das bereits bestehende Fahrradkonzept sofort umgesetzt und durch die professionelle Beratung des Deutschen Fahrradclubs ergänzt werden.
     
  • Wir brauchen flächendeckende Fahrradstreifen auf den Straßen, markierte Radwege, Haltestrukturen für Fahrräder an Ampeln und Kreuzungen.  Die Fahrradindustrie hat geliefert.  Moderne, für fast alle Generationen taugliche Verkehrsmittel bereitgestellt.  Nun bedarf es der Infrastrukturanstrengung der Gemeinde, einen Teil des Verkehrsproblems aus eigener Kraft anzugehen, ohne auf Kreisentscheidungen für die Umgehungsstraße zu warten.

Und die Umgehungsstraße?

Auch dies war natürlich Thema beim Roten Tisch.
Aber es muss nicht die geplante „große Lösung“ sein. Auch die von der SPD-Fraktion befürwortete „kleine Lösung“ mit einer Umgehung Mingolsheim wurde als Lösungsmöglichkeit anerkannt. Sie wurde sogar als die bessere angesehen. Nur eine Frage wurde immer wieder angesprochen- wer soll das bezahlen? Man war sich einig, dass die Finanzierung dieser Lösung ernsthaft geprüft werden muss. Wenn es hier eine für die Gemeinde machbare Lösung gibt, wird diese sicherlich auch von den Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden, denn eine Umgehung Mingolsheim muss nicht für Tempo 100 km/h ausgelegt sein und zieht auch nicht so viel zusätzlichen Verkehr an, so dass die Belastung der Anwohner im südlichen Bereich von Mingolsheim nicht so groß wird.

SM/HS

 

31.05.2017 in Kommunalpolitik

Großes Interesse bei der Eröffnung des 1. Bauabschnitts des Sole-Aktiv-Parks

 

Sehr viele Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste der Gemeinde fanden sich zur Eröffnung des ersten Bauabschnitts des neuen Sole-Aktiv-Parks am 24.Mai 21017 bei herrlichem Frühlingswetter und musikalisch eingestimmt durch die Gruppe Bella Musica auf der neuen Festwiese des Parks ein.

Der offizielle Teil des Programms mit der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Klaus Detlev Huge und der Segnung des Parks durch die Geistlichen Herrn Pfarrer Wolfgang Kesenheimer und Herrn Diakon Tillmann wurde umrahmt von Auftritten des Männerchors und des Frauenchors des Sängerbundes Mingolsheim

 

18.04.2017 in Ortsverein

Antipasti, Ehrungen und Neumitglieder

 

Die SPD Bad Schönborn lud zum österlichen Frühlingsfrühstück in die Kraichgauhalle nach Langenbrücken ein und konnte viele Familien, junge und alte Gäste, Mitglieder und Freunde zum traditionellen Brunch begrüßen.
 

Das eingespielte Team des Ortsvereins unter der Leitung von Gabi Martin und Jürgen Zipfel verwandelte die schlichte Turnhalle in einen bunten, atmosphärischen Begegnungsplatz und präsentierte ein hochwertiges und spannendes Buffet.

Leckere Antipasti, deftige Rühreier, Fischplatten, Käseteller und viel frisches Grün und Obst sowie Prosecco und Saft überzeugten die Gäste. Spiel, Spaß, Turnen und Schminken luden die Kinder ein, bestens betreut durch die Jusos. SPD Gemeinderätin Regina Brüsewitz unterhielt die Gesellschaft mit Schlager- und Popinterpretationen.
 

Bürgermeister Klaus Detlev Huge, der Landtagsabgeordnete Daniel Born und die Bundestagskandidatin Neza Yilderim zählten zu den Gästen und gratulierten zur Veranstaltung.

Der Parteivorsitzende Michael Nicklis freute sich über die große Resonanz und verknüpfte seine Grußworte mit der Würdigung der Mitgliedsjubilare. „Ehrungen von langjährigen SPD-Mitgliedern gehören zum Höhepunkt in der Parteiarbeit der Sozialdemokratie“,hob Nicklis hervor und ergänzte, dass es ein besonderer Wert sei, über so viele Jahre, durch so vielseitige Ereignisse und durch alle Höhen und Tiefen der Partei verbunden und treu zu sein. Der Vorsitzende skizzierte die Parteiarbeit der Jubilare und nahm Bezug zur politisch-gesellschaftlichen Lage Deutschlands während der jeweiligen Eintrittsjahre.So bedankte er sich für das Engagement und überreichte gemeinsam mit MdL Born und Bundestagskandidatin Yilderim die Ehrenurkunden, Ehrennadeln und Blumensträuße. 

Zur zehnjährigen Mitgliedschaft geehrt wurden Maria Krüger, Anna Dubrow und Orhan Yesilbas.  Maike Schmidt, Marianne Wellenreuther-Warta und Bärbel Grösser erhielten die Ehrung für 25 Jahre Parteizugehörigkeit. Die Laudatio auf Rudolf Hendel und Manfred Warta markierte deren 40-jähriges Parteijubiläum.
 

Unter großem Applaus der Frühstücksgäste konnte der Vorsitzende die SPD-Neumitglieder begrüßen, die seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten zu der Welle von über 16.000 SPD-Neueintritten bundesweit gehören. Der Eintrittswelle geschuldet gab es keine Mitgliedsbücher zur Begrüßung, weil die Druckereien schlichtweg die Nachfrage nicht bedienen können. Stattdessen bekamen die drei jungen Neumitglieder ein kleines Willkommenspräsent.

Gemeinsam wurde ausgiebig gefrühstückt und vielfältig diskutiert.

 

 

14.04.2017 in Kommunalpolitik

Jugendbeteiligung von Anfang an: Gründung der Projektgruppe „Jugendforum“

 

Seit einigen Jahren haben sich SPD-Fraktion und Jusos mit dem Thema Jugendbeteiligung beschäftigt.

In Diskussionsrunden mit Jugendlichen, Auszubildendenvertreter*innen, Schülervertreter*innen und Jugendgemeinderät*innen wurde über ver-schiedene Formate der Jugendbeteiligung diskutiert.  

Jugendbeteiligung scheitert in vielen Kommunen oft daran, dass das Konzept nicht zu den Jugendlichen passt und daher nicht angenommen wird. Dann heißt es oft: „Junge Leute interessieren sich nicht für Politik.“ Doch kommen fast alle aktuellen Studien zu dem Ergebnis, dass junge Menschen ein hohes politisches Interesse haben, aber projektbezogenes Engagement bevorzugen. Demnach passt der klassische Jugendgemeinderat nicht mehr zum Lebensstil der jungen Menschen.

Neue Konzepte wurden schon entwickelt: offene Veranstaltungsformate, Jede und Jeder kann Projekte aktiv mitgestalten. So genannte moderierte Jugendforen feiern deutschlandweit große Erfolge. Hunderte Jugendliche sind aktiv und gestalten mit, wie z.B. aktuell in Waghäusel.

Der Erfolg hängt aber enorm von der Planung und Durchführung dieser Veranstaltungsformate ab. Daher benötigen wir eine Projektgruppe, die gemeinsam mit Jugendlichen und Schülervertretungen ein für Bad Schönborn passendes Format entwickelt. Jugendbeteiligung von Beginn an. Holen wir uns Unterstützung von Kommunen und Agenturen, die sich mit der Durchführung von Jugendforen auskennen. Das kann zwar Geld kosten, aber jeder Euro in Jugendbeteiligung ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde und begeistert junge Menschen für unsere Demokratie!

Lasst uns gemeinsam ein starkes Jugendforum aufbauen!

Denn mit allen Projekten, mit denen wir uns beschäftigen, müssen sich die nachfolgenden Generationen am längsten auseinandersetzen. Wir können von den Ideen und Anregungen der Jugend nur profitieren. Wir freuen uns, dass der gemeinsame Antrag der SPD-Fraktion mit der GL im Gemeinderat angenommen wurde

Auf eine gute Zusammenarbeit!

 

27.03.2017 in Kommunalpolitik

Haushaltsrede der SPD-Gemeinderatsfraktion 2017

 

Deutschland wird in 30 Jahren vergreist sein! – Wird Deutschland das Land der Alten? Aktuelle Bevölkerungsdaten zeigen, dass nur in 5 Städten von 402 kreisfreien Städten und Landkreisen das Durchschnittsalter seit 1995 leicht gesunken ist und die Überalterung fortschreitet.

Obwohl in Bad Schönborn diese Entwicklung momentan stagniert, stellt sich auch für uns die Frage, wie wir diesen Überalterungsprozess für Bad Schönborn aufhalten?

Indem wir unser Profil als Familienfreundliche Kommune stärken und weiterentwickeln und somit unseren Standort Bad Schönborn zukünftig weiter sichern.

Dafür brauchen wir eine aktive und funktionierende Gemeinde mit einer ausgewogenen Altersstruktur und eine erfolgreiche Wirtschaft, die sich für die Zukunft ihres Ortes einsetzt und engagiert. Denn wir befinden uns im Wettbewerb mit anderen Kommunen um gute Arbeitsmöglichkeiten, um eine funktionierende Infrastruktur, um junge Einwohner und attraktive Lebens-bedingungen.

Für uns geht es konkret um die Entwicklung wirtschaftlicher Potentiale durch Gewerbeansiedlung.

Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Die Weiterführung und Entwicklung eines vielfältigen Schul-und Betreuungsangebotes, sowie Freizeit-Sport- Erlebnisangebotes zu ermöglichen. Dabei dem allgemeinen Trend folgend: Wohnen-Arbeiten-Freizeit- in räumlicher Nähe.

Auch der Erhalt und die Sanierung von Gebäuden und Straßen wie die Schönbornhalle Mingolsheim, das Rathaus Langenbrücken und die Schwimmhalle Langenbrücken werden uns finanziell weiter begleiten, sowie die Fortführung der Ortskernsanierung Langenbrücken und die Fortführung der Neugestaltung des Kurparks Mingolsheim.

Bad Schönborn hat in den letzten Jahren Einiges dafür getan, um im Wettbewerb mit anderen Gemeinden attraktiv zu sein, auch als Gesundheitsgemeinde. Mit der Ausweisung von Neubaugebieten, dem Ausbau des Schulstandortes mit einer rundum sanierten Realschule, einer neuen Gemeinschaftsschule und die erfolgreiche Etablierung von Schul- und Jugendsozialarbeit und offener Sozialarbeit, deren Arbeit selbst durch die Polizeibehörde gelobt wird. Außerdem haben wir eine vielfältige Kindergartenlandschaft mit breiter Trägerschaft, zwei Familienzentren mit hoher Fachkompetenz etabliert und auch bei der Sport-und Vereinsförderung und Jugendförderung war Bad Schönborn aktiv.

Doch können wir uns nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen und müssen unseren Fokus auf die Standortsicherung/Entwicklung Bad Schönborns ausrichten, wenn es um den Erhalt bzw. Schaffung der Infrastruktur geht.

Unsere verantwortungsvolle Aufgabe ist dabei, die notwendige ökonomische Basis dafür zu schaffen. In Zeiten klammer Kassen fallen vor allem unsere sozialen Projekte, die sogenannten freiwilligen Leistungen der Kommune, dem Rotstift zum Opfer.

Auch Bad Schönborn hat bei der Haushaltsplanung wieder viele dieser sozialen Projekte gekürzt oder sogar komplett gestrichen.

Mit großen Bauchschmerzen und Vorbehalten stimmt die SPD Fraktion  dem vorgelegten Haushalt zu, um die im Vorfeld der Beratungen und die im großen Konsens beschlossene Hallenbadsanierung nicht zu gefährden.

 

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